StadtratWatch

Florian Ruß

Fraktion AfD
Partei AfD
Abstimmungsteilnahme
92,9%

Gibt an, wie häufig das Ratsmitglied an Abstimmungen teilgenommen hat.

Abstimmungserfolg
70,1%

Gibt an, wie häufig das Abstimmungsergebnis mit dem Votum des Ratsmitglieds übereinstimmte.

Stimmenthaltungen
6,9%

Gibt an, wie hoch der Anteil der abgegebenen Stimmen ist, die weder dafür noch dagegen waren.

08.12.2025 Stadtratssitzung (Fortsetzung/Haushalt)
  • Ja, dann freue ich mich jetzt ausführlich darüber berichten zu dürfen. Der Stadtrat möge beschließen, die Oberbürgermeisterin wird beauftragt zu prüfen, wie ältere Mitbürger der Stadt besser über den sogenannten Enkeltrick und ähnliche Betrugsmaschen aufgeklärt werden können. Dabei sollen der Seniorenbeirat und die Polizei mit einbezogen werden. Wir bitten um die Überweisung in die Ausschüsse für kommunale Rechts- und Bürgerangelegenheiten, Familie und Gleichstellung und Finanz- und Grundstücksausschuss.

    Begründung: Die perfide Betrugsmasche Enkeltrick zielt bewusst auf ältere Menschen und nutzt die Schwächen, die sich aus deren Alter ergeben, aus. Täter versetzen ihre Opfer durch Schockanrufe in emotionale Ausnahmesituationen und pressen so teilweise das gesamte Ersparte aus diesen heraus. Auf sehr ähnliche Weise versuchen Täter nun auch immer vermehrt vorzutäuschen, Handwerker oder Ordnungskräfte zu sein, um sich so Zutritt zu den Wohnungen älterer Menschen zu verschaffen und deren Wertgegenstände zu stehlen.

    Nachfolgend eine Auflistung von entsprechenden Fällen in unserer Stadt, die Eingang in die offiziellen Polizeimeldungen gefunden haben und dadurch verifizierbar sind. Die Anzahl an echten Fällen ist dabei sicherlich länger als die vorliegende Liste und reißt auch bis heute nicht ab. Daher bedarf es einer gezielten Präventionsstrategie, die alle älteren Magdeburger erreicht und über möglichen Trickbetrug aufklärt.

    6. August 2022: Zwei Südeuropäerinnen verschaffen sich Zugang zur Wohnung einer Rentnerin und bestehlen diese in ihrem Beisein. 30. Oktober 2022: Araber betrügt 84-jährige Rentnerin mit sogenanntem Enkeltrick und erbeutet eine fünfstellige Summe und wertvollen Schmuck. 24. Januar 2023: Zwei Südländer geben sich als Bauarbeiter aus und stehlen Schmuck aus einem Haus im Lindenweiler. 26. Januar 2023: Zwei Araber geben sich als Handwerker aus und stehlen Schmuck aus einer Wohnung. 10. Mai 2023: Südländer gibt sich als Spendensammler aus und stiehlt Schmuck aus einer Wohnung am Neustädter Platz. 10. Mai 2023: Südländer betrügt Olfenstädterin mit Enkeltrick und erbeutet mehrere 10.000 Euro. 5. Juli 2023: Zwei Personen geben sich als Mitarbeiter der SWM aus und dringen ohne Erfolg in zwei Wohnungen ein. 14. Juli 2023: Zwei Südosteuropäer täuschen Hilfsbedürftigkeit vor und prellen 82-Jährigen in seiner Wohnung im breiten Weg um vierstelligen Betrag.

    Es ist aber auch ein städteübergreifendes Phänomen und es ist brandaktuell, wie in einem Artikel beim MDR vom 30.11. nachzulesen ist. Da heißt es, immer wieder haben Betrüger mit sogenannten Schockanrufen Erfolg. In der Börde, also ganz nah an Magdeburg, hat eine Frau einem vermeintlichen Bankmitarbeiter ihre Kontodaten gegeben. Angeblich sei ihr Konto gehackt worden. Anschließend hat der Betrüger 50.000 Euro abgebucht. Später heißt es dann, jeder zehnte Schockanruf in Sachsen-Anhalt erfolgreich. Einer Statistik des Landeskriminalamtes zufolge gab es im Jahr 2023 rund 1.900 Schockanrufe in Sachsen-Anhalt, von denen etwa jeder zehnte erfolgreich war.

    In einem anderen MDR-Artikel vom 3.11. heißt es, im Landkreis Stender, also auch in Sachsen-Anhalt, ist eine 57-jährige Frau Opfer eines groß angelegten Betrugs geworden. Unbekannte geben sich als Bankmitarbeiter aus, brachten sie dazu, mehrere Überweisungen vorzunehmen und der Schaden liegt laut Polizei im mittleren sechsstelligen Bereich. Und um dies in Magdeburg zu verhindern, bitte ich um Ihre Zustimmung.



  • Ja, das ist ja wunderbar, dass bereits Aufklärung läuft, aber wie erfolgreich die läuft, sehen wir ja. Also ich glaube, es braucht noch fünf Minuten, dann könnte ich hier zwei weitere Listen füllen.

    Also dann braucht es vielleicht mal echte Aufklärung und nicht, dass man das in den Nachrichten nachlesen kann. Danke.



  • Ja, also man muss schon sagen, Sie erzählen ja davon, dass die Leute da Hass verbreitet haben und angebrüllt werden, aber ganz ehrlich, Sie würden ja nicht mal einen Tag in unserer Haut aushalten.

    Ich muss ja bloß ein paar Tage zurückblicken auf Gießen, ja? Wer hat denn da die Straßen blockiert? Wer hat denn da mit Gewalt gedroht? Wer hat da die Leute geschlagen? Wer hat da Autoscheiben zerstört? Wer hat gegen die Polizei regelrechte Schlachten geführt? Wer hat da Fotografen hingestellt, um Leute im Internet zu dämonisieren? Das waren Ihre Leute!

    Und Sie beschweren sich hier darüber, dass die Leute Hass verbreiten und angebrüllt werden. Lächerlich! Sie reden von Kunstfreiheit, aber in Ihrer Freiheit geht es immer nur um linke Projekte. Und natürlich sind wir dagegen und wir werden es immer sein!

23.06.2025 Stadtratssitzung (Fortsetzung)
  • Der Maibaum symbolisiert Fruchtbarkeit, Gemeinschaft und den Beginn der Blütezeit. Seit Jahrhunderten ist die Aufstellung eines solchen eine verankerte Tradition im mitteleuropäischen Raum. Besonders in einer Zeit globaler Krisen und Unruhen ist gelebtes Brauchtum mit Blick auf den dadurch wachsenden Zusammenhalt wichtiger denn je.

    Eine damit verbundene kulturelle Feier bietet zudem die Möglichkeit, die Innenstadt zu beleben und das angekratzte Stadtimage zu verbessern. Aus diesem Grund heraus soll unter anderem geprüft werden, ob die Aufstellung eines Maibaums auf dem Altenmarkt möglich ist. Wir bitten daher um Ihre Zustimmung.

22.05.2025 Stadtratssitzung
  • Werte Stadträte, Rot-Rot-Grün wurde bei der letzten Kommunalwahl vom Bürger deutlich abgestraft. Es ist daher nur folgerichtig, dass diese Ideologie nicht länger das Stadtbild dominieren sollte. Der Magdeburger da draußen hat ganz andere Probleme als das Weltklima und deswegen kann dieser Countdown verschwinden. Ganz abgesehen davon würde sich ein Remigrations-Countdown auch viel besser machen.

    Wir bitten daher um Zustimmung für diesen Antrag und sollte dieser Klima-Countdown durch Brandmauerspielchen heute hier gerettet werden, dann sei ihnen gesagt, dass wir es sind, die nächstes Jahr hier den Ministerpräsidenten stellen und dann ist es ihre Zeit, die abgelaufen ist. Dankeschön!

17.02.2025 Haushaltssitzung
  • Ja, mein Vorredner ist mir da schon etwas zuvor gekommen, aber man kann das ja nicht oft genug hören. Nach Mannheim, Solingen, neuerdings auch Aschaffenburg und München, ja, reiht sich seit Dezember auch Magdeburg in die Städte ein, die die schrecklichen Konsequenzen unkontrollierter Zuwanderung tragen müssen.

    All diese Vorfälle, sie waren vermeidbar gewesen, wenn politischer Wille vorhanden gewesen wäre. Wir als einzige politische Kraft zur remigrationspolitischen Wende, ja, wollen der Schlepperei, die im Gewand der sogenannten Seenotrettung daherkommt, ein Ende bereiten. Nicht nur um den Haushalt zu schonen, sondern auch das Leben unserer Bürger.

    Denn diese Bürger, die wollen keine sicheren Häfen. Die wollen allen voran sichere Straßen, sichere Weihnachtsmärkte, kurz ein sicheres Magdeburg. Und daher, lasst uns dieses Schlepperbündnis abschaffen.

12.09.2024 Stadtratssitzung
  • Ruß, AfD-Fraktion. Wir als AfD wurden von Bürgern nicht nur deshalb gewählt, um zukünftiger Steuergeldverschwendung ein Riegel vorzuschieben, sondern eben auch, um bereits beschlossenen Irrsinn wieder rückgängig zu machen. Und eines dieser sehr fragwürdigen Projekte ist unzweifelhaft die strukturelle Radverkehrsförderung.

    Bereits in der damaligen Debatte meinte der ehemalige Oberbürgermeister, dass dieses Vorhaben unrealistisch sei. Der finanzbeigeordnete Kroll meinte, dass Beschlüsse in diesen Dimensionen kaum leistbar sind. Und auch der beigeordnete Rehbaum zweifelte an der Umsetzbarkeit dieses Projektes. Und wir von der AfD-Fraktion schließen uns diesen Bedenken an.

    Trotz unserer Sympathie fürs Radfahren und für körperliche Ertüchtigung generell, wollen wir die strukturelle Radverkehrsförderung beenden. Denn sie ist vor allem eines, eine weitere Belastung für den Steuerzahler. Denn die Lebensqualität des Steuerzahlers wird eben nicht vorrangig von fehlenden Radwegen oder CO2-Emissionen bestimmt, sondern vorrangig von der leeren Brieftasche am Monatsende.

    Und als wirkliche soziale Kraft und als ehrliche soziale Kraft wollen wir daher die strukturelle Radverkehrsförderung beenden und können daher nicht anders, als diese heute zu beenden nochmal.